Tobias Altemeier 22 September 2005 23:13:56
Diesmal – Teneriffa!
Da wir dringend Urlaub brauchten, wir aber von “unseren Arbeitgebern” nicht mehr all zu viele Urlaubstage zu erwarten hatten, wurde es diesmal nicht Neuseeland, Australien oder China sondern die Kanaren-und zwar Teneriffa. Das bedeutet immerhin ausschlafen, 24 h all inclusive essen und trinken, und viel Zweisamkeit. Diese Dinge haben wir auch die bereits ersten 5 Tage genossen…
Nachdem wir uns am Freitag Nachmittag (Samstag früh um 5.00 Uhr ging der Flug) noch kurzfristig ein “Objekt der Begierde” angeschaut hatten, ein 85 qm “Häussle” mit 85,5 qm Grundstück – also ohne Garten – ging es für uns zum Flughafen zwecks “Koffer loswerden”. Nachts um 3 wurde Schwieger – / Vater Friedhelm aus dem Bett bemüht und bereits um 9:00 Uhr erblickten wir den strahlend blauen Himmel von Teneriffa. Alles hatte bis zu diesem Zeitpunkt absolut reibungslos geklappt, naja, bis auf die Durchsage “Ist an Bord dieser Maschine zufällig ein Artzt” – Ähm – doch wohl nicht für den Piloten?. Eine weitere Stunde später erblickten wir die eindrucksvolle Empfangshalle unseres Hotels “Bahia Principe Costa Adeje ****+” (hihi).
Das Hotel ist wirlich gigantisch, aber alles kann ja nicht auf Anhieb klappen, daher war unsere Suite erst ab 14 Uhr beziehbar. Kein Problem – eben die kurzen Sachen aus den Koffern geholt und ab damit auf das “Örtchen”. 5 Minuten später waren wir perfekt für das Wetter gekleidet und nutzten nun unsere All-Inclusive-Buchung. (hicks) So läßt sich die Zeit überbrücken. Unsere Concierge meinte zu uns, dass es sowohl einen negativen Punkt (Suite erst ab 14.00 Uhr) als auch einen positiven Punkt gibt: Unsere Suite liegt direkt am Meer mit 180° Meerblick!
Für die nächsten Tage gab es bewußt “keine Planung” – bis auf Ausschlafen, Erkunden der nationalen alkoholischen und unalkoholischen Getränke und viel viel Sonne genießen.
Zu erwähnen ist noch – “schau mal rechts” – “tolle Rede, mann” – “ICH – auf todo’s” & co.
Aber am 20sten hatte Kerstin ja noch ihren “grausig-schönen” Tag – Birthday! Irgendwann freut man sich darüber ja nicht mehr *hihihi* Also galt es, den Tag so schön wie möglich zu gestalten. Erst ausschlafen, dann das Geburtstagsständchen von Toby incl. Geständniss, dass das Geschenk nicht rechtzeitig fertig wurde und auf zum Strand. Unter dem Vorwand, dass Toby einmal “austreten” musste, wurde fix eine All-Inclusive-Flasche Schampus aufs Zimmer geordert, so dass dieser Tag ausreichend gefeiert werden konnte. Vielen Dank an dieser Stelle auch für die vielen SMS’en und Anrufe aus der Heimat (und aus Kanada – Hugg an Schwager Simon), an die Leute zuhause, die an Kerstin gedacht haben!
Zur Kröhnung des Abends haben wir uns im Fischrestaurant Vistamar eingeschrieben und Goldbrasse und Lachs bei einer schönen Flasche Rosé und Kerzenlicht genossen.
Nach drei Tagen “Gammelage” brauchten die Profis wieder Action. Also auf zum “Rent-a-car” – einen heißen Schlitten bestellen. Wir hatten die Auswahl aus den Luxusmarken Renault Clio, Seat Ibiza U N D (Trommelwirbel) VW P O L O! Zwar nicht tiefergelegt, aber immerhin in schwarz und mit Klimaautomatik! Hm, da viel die Wahl wirklich schwer, welches Auto sollte es nun sein? Ok – 0,5 Millisekunden nachgedacht -> P O L O! Und das sieben Tage lang. Ok, Toby kam mit dem Renner zuerst gar nicht klar- wofür ist dieser komische Hebel in der Mitte da? – und warum fährt man beim Anlassen des Motors plötzlich fast vor die Wand? – aber ein paar Serpentinen später liefs dann doch recht rund.
Als erstes ging es die Küstenstraße lang bis “Los Gigantos”, eine gigantische Steilküste , aber das wars auch schon. Mehr gab es, bis auf Beton, Beton und wieder Beton, nicht zu sehen! Jetzt wissen wir unsere USA Tour erst recht zu schätzen. Der Süden Teneriffas überzeugt uns nicht wirklich, nur unser Hotel wissen wir wirklich zu schätzen neben den “Bunkern” die wir sonst gesehen haben.
Unser Hotel ist wirklich eine Oase im großen “Nichts”, umgeben von “Bauruinen” und viel viel Lava-Gestein. Etwas frustiert haben wir uns die Route für den nächsten Tag überlegt. Auf zum Pico de Teide. Dem hösten Berg Spaniens. Noch einmal ordentlich ausgeschlafen – ok wir sind mal wieder nicht aus dem Bett gekommen – ging es dann um halb 12 los Richtung Inselmitte.
Und hier wurden wir für die Enttäuschungen der letzten Tour mehr als entschädigt.
Über den Wolken – muss die Freiheit wohl grenzenlos sein… Auf den kommenden 2200 Metern – wohlgemerkt HÖHE – durchfuhren wir die schönsten Vegetationszonen, von Kakteen-Büschen, durch Nadel-Wälder bis zu unendlichen Lava-Wüsten! Was soll man sagen, wir sind glücklich und waren wieder eimal darin bestärkt – wir müssen die fernen Orte, die die Welt zu bieten hat ALLE noch erkunden! Beschwingt von diesem Ausflug und den wunderschönen Eindrücken trafen wir wieder in unserer Hotel-Oase ein. Lag es an unser guten Laune, oder etwa an unserer negativen Hotelkritik vom Vortag bezüglich der Freundlichkeit der Ober, dass an diesem Abend alles anders war. Zum Dinner wurden wir höchst freundlich begrüßt, der Ober-Ober hatte ein beschwingtes Liedchen auf den Lippen und die Bedienung war vom Feinsten. Zwinkern eingeschlossen, ok für Toby, oder war der Barkeeper in der Lobby doch schwul???
Abschließend zum Essen wollten wir den Irish-Coffee, den viele andere Gäste ständige orderten, probierten – was sollen wir sagen – kling-klong! Nagut, auf einem Bein konnten wir nicht stehen, Wodka-O schmeckt auch sehr gut hier. Bevor gleich die Poolbar schließt – noch fix ein paar Gläser kühlen Weißwein organisiert und nun sitzen wir hier und schreiben diesen netten Bericht. Und wir denken einmal wieder – was geht es uns schlecht
Die nächsten Tage liegt vor allem der Norden der Insel auf unserem Fahrplan, es soll dort besonders “grün” sein
. Klar gibt es den Osten auch noch zu erkunden, aber dort gibt es auf der Karte nichts außer Golfplätzen, Golfplätzen und Golfplätzen. Torsten Althof – für Dich wäre das hier ein Paradies!
Ach ja, eins müssen wir ja noch los werden. Wir haben natürlich auch von Spanien aus die Wahlen in Deutschland verfolgt (ja ja, wir hatten vorher schon via Briefwahl gewählt). Aber, Häää? Selbst nach dem ausgiebigem Studium der FAZ haben wir immer noch nicht ganz verstanden wohin die politische Zusammensetzung nun zielt. Aber Jörch – der Banker – wird uns das nachher SICHERLICH erklären können.
So, jetzt ist der “Saft” auch bei IBM alle, wir wünschen Euch allen noch einen wunderschönen Abend – wir werden diesen ganz bestimmt haben!
Grüße aus Spanien,
senden die Altemeiers’
P.S. Toby verwundert es immer wieder, wie schnell die Inseln hier vorbei rauschen!