Tobias Altemeier

Kerstin's und Tobias' Webblog

Wieder ein schöner Urlaub mit den Hundefreunden in der Eifel! Ein herzliches Dankeschön an Alex für die Organisation!!!

Dank des schönen “Cache-Feldes” kommen wir auch mit ordentlichen 26 neuen Caches auf der Uhr nach Hause!

Cody hat sich wieder besonders über seine Freunde gefreut, und Frauchen + Herrchen ebenfalls (auch über die Zweibeiner natürlich)!

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Source: ChangeWage Research / By: The Business Insider

Wer hätte das damals gedacht. Apple gewinnt mit seinem Iphone stetig an Marktanteilen während gerade Microsoft Mobile unter 18% gesunken ist. RIM hält sich  auf dem US Markt stabil und konnte die Anteile auf über 40% ausbauen. Freilich sieht es in Deutschland etwas anders aus :-)

Interessant finde ich den “parallelen” Erfolg von RIM und Apple, setzen doch beide auf völlig unterschiedliche Konzepte. Apple punktet insbesondere durch Usability und hat dagegen technisch eher geringwertigere Merkmale. Anders herrum bei RIM, die Bedienung läßt auch heute noch zu wünschen übrig, hier geht es eher um “Feature-itis” …

Ich hätte nie gedacht das bei einer Überlegenheit in Handschmeichlerei, Usability und “Klicky-Bunti” (Sorry: Touchi-Bunti)  der User gerne auf harte Kern-Features (lange Akku laufzeit, Multi-Tasking, Kartenleser, Performance und Verwaltbarkeit) verzichten mag.

Trotzdem kann RIM (Blackberry) seinen Vorsprung mit dem genau gegenteiligen Ansatz weiter ausbauen. Fallen mir doch spontan die über 450 Einstellmöglichkeiten für die Verwaltung von Blackberry Endgeräten gegen über den knapp 30 von Active-Sync geräten ein.

Die Welt scheint sich in zwei Lager zu spalten – Die KONsumer die nach Input durch diverse Plugins (Sorry: Neudeutsch “Apps”) gieren und denen die Informationsflut nicht groß genug
sein kann und den “Anderen” für die das Telefon (das war es ja schließlich mal) einfach zur Erledigung von “Aufgaben” nutzen. Neudeutsch nennt man diese übrigens “PROsumer”. Warum
auch immer. Weil Sie die Informationsflut eindämmen?!? Lach, aber es soll ja auch iPhone Benutzer geben die keine “Apps” installiert haben…. (Wo?)

Und wo stehe ich? Irgendwo dazwischen :-) Überzeugter RIM Anhänger und Blackberry Fanatiker aber gierend nach dem neuen iPad. Ich bevorzuge die Trennung der Welten.  iPad für’s Sofa, Blackberry fürs Business.  Auch ich möchte den Datenmüll von Facebook nicht missen – schließlich muss man den Lärm im eigenen Kopf zuweilen durch den Lärm der großen weiten Welt betäuben !?!.

Schließen wir die morgendlichen Gedanken mit einem Zitat von Goethe:

“Alles, was unseren Geist befreit, ohne uns die Herrschaft über uns selbst zu geben, ist verderblich.”
Johann Wolfgang von Goethe, Werke – Hamburger Ausgabe Bd. 8, Romane und Novellen III, Wilhelm Meisters Wanderjahre

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Krieger des Lichts

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Heute bei der Arbeit zufällig drüber gestolpert, wie treffend :-)

———————–

»Was ist ein Krieger des Lichts?«

»Du weißt es«, entgegnete sie lächelnd. »Es ist derjenige, der das Wunder des Lebens zu begreifen weiß, der um das, woran er glaubt, bis zum Letzten kämpft und auch die Glocken hören kann, die das Meer festhält.«

———————-

Ein Krieger des Lichts weiß was er will. Er braucht keine Erklärungen abzugeben. Er versucht nicht zu sein. Er ist. Er taucht ohne zu zögern in den Strom der Leidenschaft ein, der durch sein Leben fließt. Er hat gehört, Selbstgespräche sind die beste Art mit den Engeln zu kommunizieren. Täglich hält er Zwiesprache mit seinem Herzen. Da begreift der Krieger, dass hinter der Wiederholung seiner Erfahrungen nur ein einziges Ziel steht, ihn zu lehren was er noch nicht begriffen hat. Nie verliert ein Krieger des Lichts seinen leuchtenden Blick. Er verbringt seine Tage nicht damit eine Rolle zu spielen, die andere für ihn ausgesucht haben. Er ist seinen Träumen verpflichtet. Er riskiert sein Herz nur für etwas, das es wert ist. Er ist nicht alleine, denn er teilt seine Welt mit den Menschen die er liebt. Er leidet oft unter Dingen die es nicht wert sind, ist oft kleinlich. Er hält sich eines Segens oder Wunders für unwürdig. Deshalb aber ist er ein Krieger des Lichts. Er weiß zu unterscheiden zwischen dem was vergänglich ist und dem was unsterblich ist. Er ergreift die erstbeste Gelegenheit, um seine eigenen Fehler zu korrigieren, denn die anderen sind der Spiegel unserer selbst. Ein Krieger des Lichts vergießt niemals dankbar zu sein. Manchmal handelt er ohne zu wissen das er handelt, rettet er ohne zu wissen das er rettet, leidet er, ohne zu wissen warum er leidet. Ein Krieger des Lichts fürchtet nicht, verrückt zu erscheinen. Seine Weisheit ist seine eigene Form der Verrücktheit. Er hält inne, lauscht in sich, achtet auf die Dinge die er automatisch macht. Es lässt seine Intuition freier arbeiten. Alles was unlösbar schien findet so seine Lösung. Ein Krieger des Lichts liebt mit tiefer unendlicher Zärtlichkeit und sanfter Wildheit. Er ist ein hingebungsvoller Liebhaber und Kämpfer. Er hat seine Kraft von dem verborgenen Feind. Seine Feinde wählt er sich selbst. Wer mit ihm kämpft sucht ihn. Er lässt sich nicht provozieren, er hat ein Schicksal, das es zu erfüllen gilt. Er gibt allen die Zeit die sie brauchen, um ihre Taten zu rechtfertigen. Aber er ist unversöhnlich, wenn es um Verrat geht. Voller Stolz  trägt er die Spuren und Narben der Kämpfe, es sind Zeugen dessen was er erlebt, und Belohnung für das was er errungen hat. Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute. Seine Gegner sind sein Segen, sie zwingen ihn für seine Träume zu kämpfen. Ein Krieger des Lichts bekommt immer eine zweite Chance. Sogar in der Schlacht kann er meditieren, er betrachtet die Welt wie ein Zuschauer. Er entspannt und lässt geschehen was um ihn geschieht, er versucht nicht hinzuzufügen oder wegzunehmen. Es gibt Augenblicke in denen man handeln muss und Augenblicke in denen man hinnehmen muss, ein Krieger des Lichts hat die Gabe zu unterscheiden. Er wird eines Tages an der Seite dessen sein für den er so sehr gekämpft hat. Intuition ist dem Krieger sehr wichtig, er benutzt sie und gehorcht seinem Engel. In dem Augenblick in dem er losgeht erkennt er den Weg. Seine Ausrüstung: Glaube, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit und fast kindlicher Verrücktheit. Jede Biegung des Weges, jeder Stein heißt ihn willkommen. Er wird eins mit den Bergen und den Bächen, findet etwas von seiner Seele in den Pflanzen und Tieren. Ein Krieger des Lichts geht den eingeschlagenen Weg bis ans Ende. Alle Wege führen mitten ins Herz des Kriegers. Er weiß das die Zeit für ihn arbeitet, er hat es nie eilig. Er lernt seine Ungeduld zu meistern und vermeidet unüberlegtes handeln. Geht er langsam, bemerkt er wie fest seine Schritte sind. Ein Krieger des Lichts ist beharrlich, gibt nie auf. Dann, wenn er es am wenigsten erwartet, öffnet sich ihm eine Tür. Manchmal hat er das Gefühl zwei Leben zugleich zu führen. Ganz allmählich siegen seine Träume über die Routine, und er ist bereit, das zu vollenden, was er immer schon vollenden wollte, was er vollenden muss. Dann werden die zwei Leben zu einem einzigen. Eines Tages wird er eine Veränderung an seiner Stimme wahrnehmen, und begreifen, das eine höhere Weisheit aus ihm spricht.

Krieger des Lichts erkennen einander am Blick.

frei nach Paul Coelho

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Ab und zu muss man sich auch mal selbst belohnen :-)

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Die kleine Frau

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Heute drüber gestolpert:

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie
war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln
hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusam
mengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte
nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, sc
hien fast körperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit me
nschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragt
e: “Wer bist du?” Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. “Ich? I
ch bin die Traurigkeit”, flüsterte die Stimme stockend und leise, da
ss sie kaum zu hören war. “Ach, die Traurigkeit!” rief die kleine Fr
au erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte grüßen. “Du
kennst mich?” fragte die Traurigkeit misstrauisch. “Natürlich kenne
ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet.”
“Ja, aber…”, argwöhnte die Traurigkeit, “warum flüchtest du dann n
icht vor mir? Hast du denn keine Angst?” “Warum sollte ich vor dir d
avonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du je
den Flüchtling einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehs
t du so mutlos aus?” “Ich… bin traurig”, antwortete die graue Gest
alt mit brüchiger Stimme. “Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr.
“Traurig bist du also”, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem
Kopf. “Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.” Die Traurigkeit seuf
zte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft
hatte sie sich das schon gewünscht. “Ach, weißt du”, begann sie
zögernd und äußerst verwundert, “es ist so, dass mich einfach
niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu
gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ic
h zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir un
d meiden mich wie die Pest.” Die Traurigkeit schluckte schwer. “Sie
haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: P
apperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu
Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Un
d dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusa
mmenreißen. Und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken.
Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen spre
ngen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Dr
ogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.” “Oh ja”, bestätigte die
alte Frau, “solche Menschen sind mir schon oft begegnet.” Die Trauri
gkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. “Und dabei will ich
den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, könn
en sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um
ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Ha
ut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wund
e, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all di
e ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch
die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt des
sen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie
legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.” Die Traurigkeit
schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich g
anz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Ge
stalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlte,
dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. “Weine nur
, Traurigkeit”, flüsterte sie liebevoll, “ruh dich aus, damit du wie
der Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wa
ndern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch m
ehr an Macht gewinnt.” Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie rich
tete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: “Aber ..
. aber – wer bist eigentlich du?” “Ich?” sagte die kleine, alte Frau
schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kl
eines Mädchen. “Ich bin die Hoffnung.”

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Tobias Altemeier  18 June 2007 21:09:25

Nachdem Friedhelm endlich unseren langersehnten Wunsch erfüllt hat und Anfang diesen Jahres das Boot gegen ein Traummobil getauscht hat, verfestigten sich unsere Reisepläne diesmal den Norden unserer Kugel zu erkunden.
Bei einem gemütlichen Kaffeetrinken in Elsen bei den Küttners, verkündete Tobias (ohne Rückfragen) “Wir fahren nach Norwegen”
Kerstin, sichtlich überrascht “Hä? Haben WIR das entschieden?” Aber gut – unser Reiseziehl stand jetzt fest.

Ohne lange zu Zögern übernahmen die Kütterns die Idee und besorgten sich flux ein “fast-genauso-gutes” Womo, aber ohne TV! *Ätsch*
Nach endlosen Warte-Wochen war es nun endlich so weit. Vor Reisebegin stand noch das Fitnessprogram auf dem Plan: Aus dem 4ten Stock runter zum Wohnmobil, vom Wohnmobil zum Keller, 4.Stock, WOMO, Keller, Supermarkt, Keller, 4.Stock, Büro, Keller, Womo, puuuuuuuuhhhhh.Somit sind wir nun auch fit für Gletscherwanderungen in Norwegen.

Sontag den 17.06. ging es nun endlich los. 800 total unspektakuläre Kilometer von Paderborn nach Hanstholm. Kein Stau, keine Panne und – Ihr glaubt es kaum – von Paderborn bis zur Spitze Dänemarks keine einzige AMPEL (abgesehen von den 300 in Ampelborn selbst). Na gut, so ganz ohne Pannen ist es nun doch nicht abgelaufen, Toby hat mal wieder versucht ohne auf die Bremse zu treten der Automatik die Vorwärtsfahrt bei zubringen (10 Minuten lang mit Kopfschütteln) und das mit den Scheibenwischern üben wir auch noch mal. Aber egal; gegen 20 Uhr erreichten wir endlich (ohne teure Photos) Hanstholm in Dänemark. Nach kurzer Suche fand sich ein idyllischer Stehplatz am Bunkermuseum zum Nächtigen. Camper-linke Bockwurst und Kartoffelsalat gegessen – kurz onboard geduscht und sich gewundert wie lange es hier hell ist. – Nachtruhe!
Die Nacht war kurz aber erholsam und um 8 Uhr standen wir als Erstes! am Fährhafen von Masterferries – immer noch grübelnd ob wir mit unseren 2,95 Höhe überhaupt in den Cat passen. Ein paar Tassen Nescafee später füllte sich der Platz merklich und der Katamaran schob sich in seinen Zielhafen. Sein Rachen öffnete sich und wir machten uns bereit von Ihm verschlugen zu werden. Obwohl wir “eigentlich” die ersten waren wurden etliche kleinere Fahrzeuge vorgezogen – was uns fast zum Verhängnis wurde. Irgend so ein Holländer wollte uns unbedingt die Rivalität der Niederländer mit den Deutschen näher bringen und versuchte unser Womo um gut einen Meter zu kürzen. Holländer – natürlich mit Wohnwagengespann – drehte zum entsetzen von Kerstin und mir ab und unterschätze ganz locker seinen Wendekreis. Ungelogen – es fehlten nur noch 5 mm. Da nutzte auch Kerstins schreien nichtes mehr. Der grummelige Einweiser war dann aber doch noch ganz nett und fragte lächelnd “habt Ihr nicht genug Space?”.
Im Bauch des Kats passiert unglaubliches. Nicht so eine Grobmotorik wie auf den großen Fährschiffen, nein, in kleinster Feinmechanik wird im Bauch jedes Fahrzeug unter Deck millimeterweise rangiert. Vor – Zurück – Vor – Zurück – noch ein Millimeter – Passt! 2 Stunden und ein Lachsbrötchen später befahren wir die ersten Meter Norwegens – Willkommen in Kristiansand. Der Zoll winkte uns nett durch und sofort erstreckte sich die ganze Schönheit des Landes Norwegens vor unseren Reifen. Sattes Grün, klare Seen, schöne Felsformationen und angenehm zu befahrene Strassen. Da wir müde waren und einfach “erst mal ankommen ” wollten, entschieden wir uns für einen wunderschönen Campingplatz im nahen Mandal. Unser Standplatz ist 100 Meter vom Strand entfernt, direkt im Wald gelegen und die Sonne scheint uns jetzt um 22:00 Uhr immer noch direkt ins Gesicht. Herrlich. Man hört nichts ausser Wellenrauschen und Vogelgesang. Morgen früh geht es erst mal Einkaufen – aber erst nachdem wir ordentlich ausgeschlafen haben. Wir genießen das Camper-Leben (die Camper sind unglaublich freundlich und alle Paare halten hier Händchen – egel welches alter). Ach ja, bis vor 2 Stunden waren wir noch die mit dem größten Wohnmobil – dann fuhren zwei “Züge” aus England vor, mit ausfahrbaren Wohnzimmer – ekelig :-) Aber das kann uns jetzt auch nicht mehr Schocken; uns geht es gut und wir freuen uns auf morgen und die vor uns liegenden 2,5 Wochen.

Hier die Bilder aus unserem Urlaub -> KLICK

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Tobias Altemeier  13 March 2007 18:25:33

Hallo Zusammen,

so, nach 3 Tagen “Notes 8″ erlaube ich mir mal den ersten Eindruck zu schildern.

Vorab: Der Notes 8 “basic” Client enspricht fast nahezu 100% dem Notes 7 Client. Es wurden zwar ein paar Icons neu entworfen, und die Templates (besonders für Mail) wurden angepasst, ansonsten findet man eigentlich nichts Neues.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass IBM hier für die “alten” Notes-User schnell den 7ner Client so angepasst hat, dass er auch mit den 8er Servern problemlos läuft. Aber für mich ist das immer noch Notes 7 :-)

Beim Notes 8 Standard Client sieht das (natürlich) anders aus. Ehrlich? Er läuft erheblich schneller als erwartet. Die Testmaschine ist ein Core 2 Duo mit 2,4 GHz und 2 GB RAM -> also nicht wirklich der “Durchschnitts-PC” – also ist die Aussage über die Performance nicht wirklich ernst zu nehmen. Auf meinen Notebook mit 2 GHz Centrino ist das Ding quasi nicht produktiv zu nutzen. Ich komme auf viel zu viel Tassen Kaffee pro Tag bei den Wartemomenten.

Was mich sehr stört, ist, dass Notes 8 nicht parallel zu Notes 7 installiert werden kann. Es muss immer ein Upgrade installiert werden, da die Installationspfade nicht angepasst werden können. Schade eigentlich. Allerdings lässt sich der Notes 8 Standard Client “über” dem 8er Basic installieren, wonach man BEIDE Versionen nutzen kann. Und da der Basic-Client nix anderes ist als der 7er……

Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, einen 8er Testserver aufzusetzen, hole ich aber Freitag nach. Der 8er Client läuft mit einem 7er Server bisher ohne Probleme. Auch die vorhandenen Datenbanken (jetzt “Applications”) laufen ohne Probleme (Pavone, etc…)

So richtig begeistert bin ich allerdings nicht. Ich brauche Notes zum ARBEITEN, und wenn da nicht mindestens 70% Performancesteigerung zur entgültigen Version drin sind, werde ich wohl beim Basic – Client bleiben!

Ach ja, noch was zum neuen Mailfile-Design: Sieht zwar super nett aus, allerdings fehlt es sehr an Kontrast. Also ist ein guter Monitor pflicht.
Nicht alles was gut aussieht ist auch wirklich Produktiv – meine Meinung.

Weiss eigentlich jemand ob der Sametimeserver im 8er Server integriert ist?

Das war’s erst mal

Bis Freitag, dann kann ich mehr sagen…..

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Auf in den Osten…

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Tobias Altemeier  28 September 2005 01:38:00

Himmelhoch jauchzend und zu tode betrübt!
Da wir gestern keine Lust hatten uns auf eine Route fest zu legen sind wir ohne direktes Ziel einfach Richtung Osten aufgebrochen. Schnell hatten wir die “Autopista Sur” erreicht und fuhren mit unserem Renner die lange Gerade an der wunderschönen Ostküste Teneriffas entlang. Wir sind ohne Erwartungen los gefahren da wir ja schon von der “Küstenfahrt” gegen West sehr enttäuscht worden sind. Aber auf dieser Strecke war alles anders. Zwar kann man nicht gerade sagen, dass die Autobahnfahrt das absolute “HighLight” darstellt, aber festzustellen, dass alle Spanier in Baustellen mit Tempobegrenzung “60″ trotzdem 120 fahren, fast jeder vergisst den Blinker wieder zurück zu nehmen
und Bussfahrer sowieso die schlimmsten sind, war der Ausblick gigantisch. Riesige Felsen stehen in der Brandung, die Gischt schäumt weiß und das tiefe Blau des Ozeans läßt einen die Mitstreiter im Verkehrskampf schnell vergessen.
Die nächste Abfahrt spontan rechts ging es bergab in das kleine Dorf “Los Roques”. Eigentlich verdient dieses Dorf ja gar keinen Namen, es besteht nur aus ein paar Minihäusern, Kleinststrand und gigantische Felsen (ach ja, eine kleine Kapelle war natürlich auch da, aber das ist ja in Spanien wohl in jedem Dorf so) 1735 Photos später ging es dann zurück auf’e Bahn weiter Richtung Norden bis nach Candelaria, einem typischen spanischen Städtchen mit geschichtsträchtigem Ortskern, schwarzem Sandstrand und eindrucksvollen Stauten (mit süßem Knackhintern).
Im Reiseführer wurde die hiesige Kirche als sehenswert bezeichnet und so schlossen wir uns den Pilgern an, die die Schutzheilige der Kanaren einmal von nahmen betrachten durften. Tobias wurde zwar wegen der großen Photomaschine etwas mistrauisch beäugt ( Photografieren war verboten) aber nach einer kleinen Spende sind wir überzeugt, dass uns nichts Schlechtes mehr widerfahren kann.
Kurz den Supermerkado besucht, und mit 120 wieder ab nach hause.
Dadarauf eingestimmt, dass Tenerifa wohl doch manches interessantes zu bieten hat, wollten wir am nächsten Tag uns weiter in den Norden vorwagen. Santa Cruz, die Hauptstadt von Teneriffa und einzige Stadt der Kanaren mit einer Universität, wartete auf uns — und zwar vergebens. Schnell flog die uns bekannte Strecke an uns vorrüber, wir passierten erneut Cadelaria u n d …. STOP! STAU!
Ja wo gibt es denn so etwas? Da sind wir 1000de von Meilen den Autolawinen entflohen, und jetzt das hier! Stau bedeutet hier: Hitze, eine dagegen ankämpfende Klimaanlage, immer einen nervigen Bussfahrer im Nacken und kein Klo weit und breit! Fuck. Stunde um Stunde, Meter um Meter kämpften wir uns der nächsten Ausfahrt- und damit dem hoffentlich “vorhandenen” stillen Örtchen – entgegen. Was kann man in so einer langen Zeit nicht alles diskutieren: Ist es so voll weil alle am WE nach Hause wollen? – oder weil es am WE alle zum Einkaufen in die Hauptstadt zieht? Oder Oder Oder – EGAL. Kerstin hatte ziemlich schnell keine Meinung mehr. Lang ersehnt kam die rettende Ausfahrt – ein Café war schnell gefunden – später merkten wir : es war auch das einzige Café im Ort. Hier hatten Sie nicht nur ein Örtchen zu bieten, sondern “obendrauf” noch einen Kaffee und eine Cola – für zusammen 1,70 Euro. Von der Terasse der Bar konnten wir die Blechlawine auf der TF-1 in maximal Schritttempo die Küste erklimmen sehen, daher kam nur die Ausweichroute TF-29 (die kleine Bergroute – mit den vielen Kurven Kerstin) in Frage. Kaum angekommen – auch hier Stau. Wir waren warscheinlich nicht alleine die hellsten Köpfe :-)  Jetzt hatten wir die Schna** voll – Rückzug! Steil den Berg hinunter zurück zur Autopista und in Lichtgeschwindigkeit wieder zurück auf unseren geliebten Balkon. Damit der Tag nicht ganz auf der “Autopiste-Strecke” geblieben war, wollten wir uns noch auf einen kleinen Bummel durch Los Christianos und Playa de Las Americas einlassen – Super Tolle Idee – Ein Kessel Hitze schlug uns entgegen, wir waren umgeben von turmhohen – Massen- Hochhaus-Silo-Hotels und die gewünschte Literatur (Kerstin hatte nichts mehr zu lesen) war nicht zu finden! Drei halbe Kreislaufzusammenbrüche später sind wir mit den Gedanken im Gepäck “Nie wieder hierher” zu unserer rettenden Insel “Bahia Principe Costa Adeje” zurückgekehrt.
Da wir ja kleine “Steh-auf-Männchen / Frauen” sind, ging es am nächsten Tag zuerst zu der von uns als gut befundenen “Insel-Mitte” – El Teide – aufgebrochen. Aber diesmal konnten wir unseren Horizont erweitern und sind über die Mitte hinausgeschossen – auf der anderen Bergseite wieder hinab bis Puerto de la Cruz! Und siehe da – es gibt auch schöne Orte auf dieser Insel! Der Reiseführer hatte zwar darauf hingewiesen, dass diese Stadt Altlasten der 70er Jahre zu tragen hat (auch hier die wohlbekannten Wohnbunker Marke 1600-Stock-Farbe-blätter-ab) aber davon abgesehen ist P.d.l.Cruz eine schöne Stadt mit ihrem eigenen Reiz.
Der Rückweg war schön- tat allerdings Kerstins Nacken und Magen gar nicht gut, das ewige rechts-links und links-rechts kann einen ganz schön madig machen. Außerdem kämpften wir die gesamte Strecke mit einem Linienbus. Entweder saß er uns im Nacken (WIRKLICH im Nacken) oder er blockierte die Strecke an einer Bushaltestelle. Trotz seiner Stops uns des enormen “Umfangs” (verglichen zur Straßenbreite) war er mindestens doppelt so schnell unterwegs wie wir. Beim bloßen hinsehen drehte sich Kerstin der Magen um!
Am nächsten Tag hatten wir von der Strecke trotzdem nicht genugt, wir wollten schließlich den Loro-Park (el must de Canrias) erkunden. Nur dumm, dass der genau in dem “Serpentienen-entfernten” Puerto de la Cruz lag, in dem wir gestern erst waren. Mit der Erwartung einen Tierpark zu sehen, fuhren wir auf den dessen Parkplatz. Man kann allerdings ohne Übertreibung sagen, so etwas schönes haben wir bisher noch nicht gesehen und erlebt. Der Parkt ist eine Oase. Man hat das Gefühl “Urlaub im Urlaub” zu machen. Die Anlage ist über alle Maßen gepflegt, die Gehege riesig und die Tiere werden absolut artgerecht gehalten. Überall stehen Aufseher, die die Besucher ernergisch darauf hinweisen dass das Photografieren mit Blitz, und das sonstige stören der Tiere nicht nur unerwünscht – sondert strikt verboten ist. Zwischen tausenden von Palmen, Urwäldern und Wasserfällen hört man kreischende Papagaien und beruhigende Entspannungsmusik. Man kann es recht einfach beschreiben: Herrlich! Dieser Park läd dazu ein, den ganzen Tag hier zu verbringen, mit seinen interessanten Shows, den schön gelegenen Ruhezonen und Restaurants die aussehen als wären Sie einem kleinem Bergdorf entsprungen. (nicht diese Fast-Food-Massen-Abfertigungs-Hallen die man sonst so gewohnt ist)
Um 17:30 erfolge unser High-Light des Tages – die Teamvorführung von Mensch und Delphin. In super tollem Ambiente mit toller Musik wurde uns ernorme Action geboten. Ein respektvolles Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur. Kerstin hätte natürlich am liebsten sämtliche Delphine eingepackt und mit nach hause genommen. Mitten in dieser – für uns – rührenden Show kam es –> unser Lied <–. Ach, einfach zum heulen! Natürlich aus Rührung und nicht aus Verzweifelung. Aber irgendwann geht auch der schönste Tag vorbei und somit ging es mal wieder im zick-zack-Kurs gegen Süden.

Heute war der letzter Tag mit unserem liebgewonnen groß-volumigen schwarten 1,2 Liter Renner POLO, dies bedeutete die letzte Chance Santa Cruz und den Norden zu erkunden. Was soll man sagen, wir sind diesmal sogar angekommen.
Zusammenfassend kann man Santa Cruz als eine typische Großstadt beschreiben. Viel Verkehr, in machchen Ecken schön, einen großen Instustriehafen und viel zu viele Geschäfte. Das bedeutet: Wir kamen an einem Besuch bei Zara (Toby: Nerv) mal wieder nicht vorbei. Es hat uns wirklich gut hier gefallen, nur auffällig war, dass es hier ein Übermaß an “etwas-anderen” Menschen gibt. An den Plazas sammelten sich Bettler, lauthals singende Opern-Alkoholiker und durchgeknallte nicht-entlohnte Platzanweiser. Nach einer weiteren Cola und Cafe-Pause in einer British-Bar – die nicht wirklich brittisch war (und Uni-Sex-Klo) wollten wir noch den nördlichsten Norden- das Angara-Gebirge sehen. Durch die sehenswerte (zwar kaum zu findende) Stadt La Laguna fuhren wir immer weiter bergauf zu den hoch gelegenden Vista-Points, die die Besucher über das Land und die Berge bis nach Gran Canaria blicken lassen sollten. In unserem Reiseführer stand, dass sich sogar einige Besucher der Insel ein Taxi mieten um die Aussicht dort genießen zu können. Nur für uns hat es sich nicht so 100%ig gelohnt, wir fühlen uns an unseren Besuch im Grand Canyon erinnert. “All you see is white” Wolken, Wolken, Wolken. Die einzigen kleinen Stellen durch die wir durch die Wolken blicken konnten waren allerdings die Reise wert. Unverständlich ist es für uns dass man diese Aussichtspunkte so herrunterkommen läßt.  Bauruinen ehemaliger Cafés zieren den Weg. Mit den Wolken die vorüberzogen wie kalter Nebel, wirkte das ganze schon sehr gespenstig. Also wieder im wärmere Gefielde zurück. Wäre es noch nicht so spät gewesen, hätten wir uns La Laguna noch gerne intensiv angeschaut, da uns die Stadt wirklich gut gefallen hat. Wehmütig dachen wir daran, dass die Orte die am weitesten von unserem Hotel entfernt waren uns wirklich reizen.
Als wir zurück im Hotel auf dem Weg zum Essen waren trafen wir das Ehepaar mit dem wir uns am zweiten Abend bekannt gemacht hatten wieder und hielten ein kurzes Schwätzchen. Sie haben den selben Eindruck von diesem Urlaub wie wir. Unsere Hotelanlage ist schön, aber das Personal ist durchweg unfreundlich wie fast alle Spaniener auf dieser Insel auch. Es gibt wenig wirklich schöne Ecken, wenn sind sie weit entfernt. Noch einmal Urlaub auf dieser Insel? Nein, dann doch lieber wieder Lanzarote. Dort hat es uns wesentlich besser gefallen. Jetzt denkt aber nicht, dass uns dieser Urlaub nicht gefallen hat, wir hatten immerhin “uns” 24 Stunden lang, viel Ruhe und Alles-Inklusive :-)

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Tobias Altemeier  22 September 2005 23:13:56

Diesmal – Teneriffa!

Da wir dringend Urlaub brauchten, wir aber von “unseren Arbeitgebern” nicht mehr all zu viele Urlaubstage zu erwarten hatten, wurde es diesmal nicht Neuseeland, Australien oder China sondern die Kanaren-und zwar Teneriffa. Das bedeutet immerhin ausschlafen, 24 h all inclusive essen und trinken, und viel Zweisamkeit. Diese Dinge haben wir auch die bereits ersten 5 Tage genossen…
Nachdem wir uns am Freitag Nachmittag (Samstag früh um 5.00 Uhr ging der Flug) noch kurzfristig ein “Objekt der Begierde” angeschaut hatten, ein  85 qm “Häussle” mit 85,5 qm Grundstück – also ohne Garten – ging es für uns zum Flughafen zwecks “Koffer loswerden”. Nachts um 3 wurde Schwieger – / Vater Friedhelm aus dem Bett bemüht und bereits um 9:00 Uhr erblickten wir den strahlend blauen Himmel von Teneriffa.  Alles hatte bis zu diesem Zeitpunkt absolut reibungslos geklappt, naja, bis auf die Durchsage “Ist an Bord dieser Maschine zufällig ein Artzt” – Ähm – doch wohl nicht für den Piloten?. Eine weitere Stunde später erblickten wir die eindrucksvolle Empfangshalle unseres Hotels “Bahia Principe Costa Adeje ****+” (hihi).
Das Hotel ist wirlich gigantisch, aber alles kann ja nicht auf Anhieb klappen, daher war unsere Suite erst ab 14 Uhr beziehbar. Kein Problem – eben die kurzen Sachen aus den Koffern geholt und ab damit auf das “Örtchen”. 5 Minuten später waren wir perfekt für das Wetter gekleidet und nutzten nun unsere All-Inclusive-Buchung. (hicks) So läßt sich die Zeit überbrücken. Unsere Concierge meinte zu uns, dass es sowohl einen negativen Punkt (Suite erst ab 14.00 Uhr) als auch einen positiven Punkt gibt: Unsere Suite liegt direkt am Meer mit 180° Meerblick!

Für die nächsten Tage gab es bewußt “keine Planung” – bis auf Ausschlafen, Erkunden der nationalen alkoholischen und unalkoholischen Getränke und viel viel Sonne genießen.
Zu erwähnen ist noch – “schau mal rechts” – “tolle Rede, mann” – “ICH – auf todo’s” & co.
Aber am 20sten hatte Kerstin ja noch ihren “grausig-schönen” Tag – Birthday! Irgendwann freut man sich darüber ja nicht mehr *hihihi* Also galt es, den Tag so schön wie möglich zu gestalten. Erst ausschlafen, dann das Geburtstagsständchen von Toby incl. Geständniss, dass das Geschenk nicht rechtzeitig fertig wurde und auf zum Strand. Unter dem Vorwand, dass Toby einmal “austreten” musste, wurde fix eine All-Inclusive-Flasche Schampus aufs Zimmer geordert, so dass dieser Tag ausreichend gefeiert werden konnte. Vielen Dank an dieser Stelle auch für die vielen SMS’en und Anrufe aus der Heimat (und aus Kanada – Hugg an Schwager Simon), an die Leute zuhause, die an Kerstin gedacht haben!
Zur Kröhnung des Abends haben wir uns im Fischrestaurant Vistamar eingeschrieben und Goldbrasse und Lachs bei einer schönen Flasche Rosé und Kerzenlicht genossen.

Nach drei Tagen “Gammelage” brauchten die Profis wieder Action. Also auf zum “Rent-a-car” – einen heißen Schlitten bestellen. Wir hatten die Auswahl aus den Luxusmarken Renault Clio, Seat Ibiza U N D (Trommelwirbel) VW P O L O! Zwar nicht tiefergelegt, aber immerhin in schwarz und mit Klimaautomatik! Hm, da viel die Wahl wirklich schwer, welches Auto sollte es nun sein? Ok – 0,5 Millisekunden nachgedacht -> P O L O! Und das sieben Tage lang. Ok, Toby kam mit dem Renner zuerst gar nicht klar- wofür ist dieser komische Hebel in der Mitte da? – und warum fährt man beim Anlassen des Motors plötzlich fast vor die Wand? –  aber ein paar Serpentinen später liefs dann doch recht rund.
Als erstes ging es die Küstenstraße lang bis “Los Gigantos”, eine gigantische Steilküste , aber das wars auch schon. Mehr gab es, bis auf Beton, Beton und wieder Beton, nicht zu sehen! Jetzt wissen wir unsere USA Tour erst recht zu schätzen. Der Süden Teneriffas überzeugt uns nicht wirklich, nur unser Hotel wissen wir wirklich zu schätzen neben den “Bunkern” die wir sonst gesehen haben.
Unser Hotel ist wirklich eine Oase im großen “Nichts”, umgeben von “Bauruinen” und viel viel Lava-Gestein. Etwas frustiert haben wir uns die Route für den nächsten Tag überlegt. Auf zum Pico de Teide. Dem hösten Berg Spaniens. Noch einmal ordentlich ausgeschlafen – ok wir sind mal wieder nicht aus dem Bett gekommen – ging es dann um halb 12 los Richtung Inselmitte.
Und hier wurden wir für die Enttäuschungen der letzten Tour mehr als entschädigt.
Über den Wolken – muss die Freiheit wohl grenzenlos sein… Auf den kommenden 2200 Metern – wohlgemerkt HÖHE – durchfuhren wir die schönsten Vegetationszonen, von Kakteen-Büschen, durch Nadel-Wälder bis zu unendlichen Lava-Wüsten! Was soll man sagen, wir sind glücklich und waren wieder eimal darin bestärkt – wir müssen die fernen Orte, die die Welt zu bieten hat ALLE noch erkunden! Beschwingt von diesem Ausflug und den wunderschönen Eindrücken trafen wir wieder in unserer Hotel-Oase ein. Lag es an unser guten Laune, oder etwa an unserer negativen Hotelkritik vom Vortag bezüglich der Freundlichkeit der Ober, dass an diesem Abend alles anders war. Zum Dinner wurden wir höchst freundlich begrüßt, der Ober-Ober hatte ein beschwingtes Liedchen auf den Lippen und die Bedienung war vom Feinsten. Zwinkern eingeschlossen, ok für Toby, oder war der Barkeeper in der Lobby doch schwul???
Abschließend zum Essen wollten wir den Irish-Coffee, den viele andere Gäste ständige orderten, probierten – was sollen wir sagen – kling-klong! Nagut, auf einem Bein konnten wir nicht stehen, Wodka-O schmeckt auch sehr gut hier. Bevor gleich die Poolbar schließt – noch fix ein paar Gläser kühlen Weißwein organisiert und nun sitzen wir hier und schreiben diesen netten Bericht. Und wir denken einmal wieder – was geht es uns schlecht ;-)

Die nächsten Tage liegt vor allem der Norden der Insel auf unserem Fahrplan, es soll dort besonders “grün” sein :-) . Klar gibt es den Osten auch noch zu erkunden, aber dort gibt es auf der Karte nichts außer Golfplätzen, Golfplätzen und Golfplätzen. Torsten Althof – für Dich wäre das hier ein Paradies!

Ach ja, eins müssen wir ja noch los werden. Wir haben natürlich auch von Spanien aus die Wahlen in Deutschland verfolgt (ja ja, wir hatten vorher schon via Briefwahl gewählt). Aber, Häää? Selbst nach dem ausgiebigem Studium der FAZ haben wir immer noch nicht ganz verstanden wohin die politische Zusammensetzung nun zielt. Aber Jörch – der Banker – wird uns das nachher SICHERLICH erklären können. :-) So, jetzt ist der “Saft” auch bei IBM alle, wir wünschen Euch allen noch einen wunderschönen Abend – wir werden diesen ganz bestimmt haben!

Grüße aus Spanien,

senden die Altemeiers’

P.S. Toby verwundert es immer wieder, wie schnell die Inseln hier vorbei rauschen!

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