Tobias Altemeier 13 February 2005 23:45:00
.. so hatten wir uns das eigentlich gedacht.
Aber wie so oft, es kam ganz anders!
Am Tag vor Toby’s Geburtstag stellte sich heraus, dass wir in der Firma mit der IP-Adressen Umstellung hinter her hinkten, so daß eine Sonderschicht bis 21:30 Uhr anstand. Welch ein Pech
so konnte Tobias an den Geburtstags- vorbereitungen nicht teilnehmen. Aber wofür hat man denn eine Ehefrau, die den Freitag “frei” hat. (Hi hi hi) (Zur Erläuterung: Wäsche waschen, Einkaufen, Besorgungen, das kann man doch “frei” nennen, oder?) Also gab es auch für Kerstin eine Sonderschicht, ebenfalls bis 21:30 Uhr. Der letzte der drei Kuchen wurde um 21:15 aus dem Ofen geholt!
Da eine Woche später ja unsere Hochzeitsfeier anstand (hier gab es natürlich auch kaum etwas zu organisieren) wollten wir die Geburtstagsfeier sehr klein – nur im Kreise der Familie und engsten Freunden – halten. Die Idee: Ein Kaffeetrinken am Nachmittag! Just this! Soviel zur Theorie! Und jetzt zur Praxis:
Pünktlich um 15 Uhr trudelte die Familie Küttner & Altemeier im Greitelerweg ein und nahmen am reichlich gedeckten Kaffeetisch platz! Schlagartig wurde es laut! Und WIE laut! Die Küttners stehen den Altemeier’s in Lautstärke und Kommunikationsdrang in nichts nach! Und umgekehrt! Das kann sich niemand vorstellen! Es wurde geplappert, gelacht und diskutiert, als wenn es kein Morgen gäbe! Und dann – kam unser “Fehler” ! Kerstin: “Möchte jemand einen Sekt?” Oh, weia! Natürlich wollten sie! ALLE! Und zwar all unseren Sekt.
In weiser Vorraussicht hatte die Dame des Hauses ja 4 Flaschen besorgt, aber nicht mit dieser enormen Nachfrage gerechnet. Schei****, da musste auch unser Champagner herhalten. Mist. Ausgesoffen, vorbei, alle! Heul!
Und dann kam das Schlimmste, Grausamste, was passieren konnte: Schwager / Bruder Joerch (eigentlich gut verstaut beim Fussball) rief an! Das Handy klingelte, ein Blick auf das Display – und der Atem stockte! Schwager Joerch der Banker wollte doch noch zur Feier erscheinen! (Mal schnell das Restbier in Sicherheit gebracht) Na gut, Ruth ab ins Auto und eine halbe Stunde später zog das Grauen bei uns ein! Fies wie er nun einmal ist, hat er natürlich vorher nichts gegessen, kam für den Kuchen zu spät und verlangte nun nach Nahrung! Außgleichender Weise sollten wir hier allerdings erwähnen, dass Simon und Friedhelm ihm in nichts nachstanden. Alle! Nix mehr da! Leer! Gääähnend leer! Keine Butter, kein Brot, keine Pizza, keine Salami, kein Käse – ABSOLUT nichts wurde uns gelassen! Aber die Parasiten hatten Ihr Spiel noch nicht zu ende gespielt! Es gab doch ja noch Wein, Ramazotti und Bier! Watt’n Ärger! Aber nicht mehr lange. Mit Joerch war es dann mit der Ruhe gänzlich vorbei. Die Party explodierte und es wurde noch mehr diskutiert, gelästert und – ok – gelabert! Nun trudelten auch unsere geliebten Freunde ein, mit – oh Freude – dem georderten Sekt im Gepäck! Kerstin, Phill, Maraike und Thorsten! Und es wurde noch lauter. Obwohl wir bis zu diesem Zeitpunkt gedacht haben: Es geht nicht NOCH lauter. Naja, man wird immer eines besseren belehrt! Endgültig haben sich alle entschlossen die Autos stehen und diese am nächsten Tag von uns “vorbei” bringen zu lassen. Toll! Diverse Hochzeitsfilme, einen vom Balkon gewehten Tisch und 3 Kästen Bier später, wurde von unseren Gästen das Rauchverbot in unserer Wohnung einfach aufgehoben! Zack – jeder Raucher und Nichtraucher hatte eine Fluppe im Gesicht. Tsss Tsss. Ach, was soll man noch berichten, das Ende kann man ganz gut mit “Marianne Rosenberg” im CD Player, tanzende Gäste und gähnende Leere in allen Kühlschränken beschreiben. Ja, wir waren definitiv bis ins Letzte leer gegessen und getrunken! Ok, Leitungswasser war noch da! Und der eine oder andere Krümel fand sich am nächsten Morgen noch unter den Tischen! Alles in Allem ein gelungenes Kaffeetrinken. Beginn 15:00 Uhr PM – Ende (mit Rebecca und Lilo) um 3:00 AM. 12 Stunden. No Comment!
Mit den schlimmsten Befürchtungen dachten wir an die bevorstehende Hochzeitsfeier! Reichen 24 Flaschen Sekt? Sind 300 Liter Bier genug? Reichen 8 Liter Ramazotti?
Na, wir werden sehen!
Ach ja, ein paar Schnappschüsse gab es dann doch noch: Bilder